16. Dezember 2019 Johannes Wolters

Die INDAC-Filmkritik von Rike Trunzer zu „Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung“ von Nick Bruno und Troy Quane

Ich bin mit keinerlei Erwartungen in den Film gegangen. Ich hatte noch nichts von dem Film im Vorfeld gehört und vom Titelbild war ich mir nicht sicher, was ich zu erwarten habe. Auch muss ich gestehen, dass ich mir vor dem Kinobesuch die Bewertung angesehen habe und 3,5 Sterne mich nun nicht unbedingt mit überschwänglicher Vorfreude erfüllt haben. Aber es kommt immer wieder vor, dass man positiv überrascht wird. Und für mich war „Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung“ so ein Film, der mich im Positiven überrascht hat.

Gut es handelt sich jetzt nicht um einen tiefgreifenden Film, der einen emotional berührt. Nein, das tut er nicht. Aber man kann jede Menge Spaß haben. „Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung“ ist eine rasante Kreuzung zwischen einem James Bond und einem MIB Film. Ersteres liegt daran, dass es sich tatsächlich um einen Spionagefilm handelt. Lance Sterling, einer der beiden Hauptfiguren ist ein Spion wie aus dem Bilderbuch. Es gibt keine Situation, aus der er keinen Ausweg findet, er wird von allen angehimmelt und ist der große Star in seinem Geheimdienst. Und wie bei jedem richtigen Spion hat er ein wahnsinniges Ego und seinen eigenen Weg wie er Dinge anpackt. Sprich der Film zieht jedes nur erdenkliche Spionage-Klischee. Dabei wird der Film aber nicht platt oder öde, sondern ist herrlich komisch. In meiner Vorstellung, in der 95% der Anwesenden Erwachsene waren, wurde ordentlich gelacht, gekichert und vor sich hin gegluckst. Die Assoziation zu einem MIB Film kommt ganz klar durch Will Smith, der Lance Sterling spricht und auch optische Ähnlichkeiten lassen sich nicht bestreitet und den schwarzen Anzügen, die Lance Sterling immer trägt. Und der flotten Musik, die den Film unterlegt.

Rike Trunzer

Aber dem Super Spion Lance Sterling, der alles immer auf die harte Tour regelt, wird im Film die Figur des Walter Becket, einem jungen, total chaotischen, liebenswerten jungen Wissenschaftler zur Seite gestellt. Im Gegensatz zu Lance Sterling ist Walter der Meinung, dass man Probleme auch friedlich, ohne Verletzte und Tote lösen kann.Um ihren Geheimdienst zu retten, muss dieses sehr ungleiche Gespann sich zusammenraufen und einen Weg finden zusammen zu arbeiten. Wobei es die ein oder andere Überraschung gibt und jede Menge Spaß.„Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung“ ein wirklich lustiger und unterhaltsamer Film. Meine Daumen gehen hoch.

Friederike Trunzer

http://www.rike-trunzer.de/

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