1. August 2018 Johannes Wolters

Die INDAC Kritik von Simon Weisse zu Christopher McQuarries „Mission: Impossible FALLOUT“

Tom Cruise alias Ethan Hunt ist zurück mit einer Neuauflage von Mission Impossible, die Sechste und um es von Vorab zu sagen, es ist diesmal wirklich gut gelungen ! Man hatte sich ja fast schon ein wenig gelangweilt in den vorherigen Filmen wo es Cruise sehr darum ging sich vor allem selbst darzustellen. Hier hat man den Eindruck daß er sich sich endlich mal nicht zu sehr ernst nimmt und es alles so übertreibt mit der ganzen Action daß das Publikum echt Spaß hat und sich an manchen Punkten köstlich amüsiert.

Der Plot ist am Anfang noch relativ einfach, eine Terrororganisation, die Apostel, wurden noch im vorherigen Film eingeführt. Diese Gruppierung will an drei Plutonium Kugel ran um Mega-Bomben an verschieden wichtigen Orten der Welt explodieren zu lassen. Ethan Hunt und sein IMF Team wird beauftragt diese Aktion zu stoppen aber es läuft natürlich nicht ganz so wie vorgesehen und die ganze Geschichte entwickelt sich weiter in immer wieder neue unerwartete Überraschungen die neue Herrausforderungen mit viel Action verlangen.

Simon Weisse

Ethan Hunt muss immer und immer wieder ran, wie gewohnt mit List und Bravour, aber nach all den Jahren werden seine Falten neben den Augen immer präsenter und selbst wenn er öfters wiederholt „I‘ll sort it out somehow“ (irgendeine Lösung werde ich schon finden) hört man auch ganz nebenbei ein „I‘m tired of this crap“ (mir reicht dieser Mist). Aber er wird kämpfen bis zum letzten Moment, weil er es immer schon gemacht hat und das ist auch gut so weil der Zuschauer bis zum Schluss unterhalten wird, wenn man Action liebt.

Dabei ist auch bemerkenswert wieviel praktische Stunts und Spezialeffekte hier und heutzutage bei diesem Film benutzt wurden. Neil Corbould war hier verantwortlich für die Practical Effects, er gehört zur Corbould Familie die inzwischen irgendwie jeden grossen Blockbuster mit SFX der in England gedreht wird mit grossem Talent betreut.

So sind die Verfolgungsjagden in Paris und London einfach grossartig und diese beiden Städte werden zum Glück nicht zu clichéhaft dargestellt wie es so oft passiert, dafür hat die Kamera ein paar sehr schöne Bilder dieser Orte gemacht, selbst wenn alles natürlich digital nachbearbeitet wurde, aber es hält sich doch in Grenzen.

Alles in Allem ein guter Popcorn Film für den Sommer der einfach Spaß macht, ohne viel Ansprüche …

Simon Weisse

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