13. Januar 2016 Johannes Wolters

Die INDAC Kritik von Sina Lott zu „Die Winzlinge“

Ab morgen in den deutschen Kinos!

„Die Winzlinge“ ist ein experimentierfreudiger Film. Zum Einen lässt er die Zuschauer in die Perspektive von einem Marienkäfer schlüpfen und zum Anderen versucht er ein Kombination von der Realität mit animierten Hauptcharakteren. So fliegen und krabbeln vor wunderschönen Landschaftsaufnahmen kleine drollige Käfer und Ameisen auf der Mission, eine Dose Zucker zum Ameisenhügel zu bewegen. So simpel diese Aufgabe scheint, so kompliziert ist sie doch. Denn für Insekten ist jedes Hindernis gleich viel größer und schwieriger zu meistern. Schließlich entbrennt auch noch ein Krieg zwischen den schwarzen und den roten Ameisen, der nur durch die Heldentat eines kleinen mutigen Marienkäfers gewonnen werden kann.


Ach so, und dann ist das noch das mit der Sprache. „Die Winzlinge“ kommt nämlich völlig ohne aus. Abgesehen von einem kleinen Einleitungstext zu Beginn, wird nur mit Tröten, Tuten und Pfeifen kommuniziert. Und dennoch sind Handlung und „Dialoge“ leicht verständlich. Besonders schön ist auch die Musik, die den ganzen Film je nach Stimmung der Szene begleitet.
Den einzigen Minus-Punkt gibt es von mir für das teilweise unnatürliche Verhalten der kleinen Helden, obwohl es in den betroffenen Szenen durchaus möglich gewesen wäre, authentische Bewegungsabläufe einzubringen.
Alles in Allem ist „Die Winzlinge“ auf jeden Fall einen Kinobesuch wert, wenn man Slapstick Comedy mag und keine tiefsinnigen Dialoge auf der Leinwand erwartet. Diese Fusion aus Realfilm und Animation ist definitv gelungen.

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