17. Juli 2016 Johannes Wolters

Die INDAChs Kritik von Mario Doll zu Roland Emmerichs „Independence Day 2 – Wiederkehr“

Der „Master of Desaster“ Roland Emmerich hat es wieder getan: erneut legt er Teile der Erde in Schutt und Asche, denn Aliens sind mal wieder gekommen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Die seit 20 Jahren erwartete Fortsetzung hält also nun Einzug ins Kino und die Frage stellt sich: hält der zweite Teil, was der erste von 1996 verspricht? Die ganz klare und eindeutige Antwort lautet: JEIN! Zu meinen persönlichen TOP´s des Films gehören natürlich die CGI Effekte (wenn auch manchmal weniger durchaus mehr gewesen wäre!), Jeff Goldblum + Bill Pullman + Brent Spiner der Koma-Kauz, sowie die „Alien-Mutti“, welche insbesondere in den letzten 20 Min. des Films ihren großen Auftritt hat. Zu den FLOP´s zählt dann eigentlich auch schon der ganze Rest z.B. insbesondere die komplett vorhersehbare Story mit exakt 0,0 Wendungen, auf Teeniekompatibilität besetzte Jung-Schauspieler (die teilweise überfordert wirken) und holprige Dialoge, die einem wirklich weh in den Ohren tun! Direkt am Anfang des Films ist eine Szene zu sehen in welcher Jake Morrison (Liam Hemsworth) mit einem Flugmanöver viele Menschen rettet. Exakt diese Szene ist es, die mich schon das erste Mal mit einem ungläubigen Grinsen in den Kinosessel gedrückt hat, weil diese Szene an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist. Schade… ich hatte mich sehr auf den Film gefreut! Aber ich bin nur mit gemischten Gefühlen aus dem Kino heraus gegangen. Mein Fazit lautet: 50/50, definitiv Popcornkino bei dem man das Gehirn ausschalten sollte! Der Film kommt locker 10 Jahre zu spät – aber sehen sollte man ihn dann doch auf jeden Fall trotzdem!

Mario Doll, Berlin

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