4. Juli 2016 Johannes Wolters

Die INDAChs Kritik von Sina Lott zu Illuminations PETS

Gerade dieses Jahr ist es vermutlich schwierig mit einem Tierfilm bei den Zuschauern noch richtig gut zu landen. Bereits drei groß beworbene Animationsfilme mit Tieren in den Hauptrollen sind schon erschienen – Zoomania, Kung Fu Panda 3 und Angry Birds – und einige weitere werden noch folgen, besonders herausstechend Findet Dorie. Und irgendwo dazwischen lässt sich auch Pets einordnen. Ein Film mit sehr viel Witz, Action, Freundschaft und Liebe, der vor allem auf die jüngere Generation abzielt. Sehr schön, aber auch echt schade. Denn gerade nachdem die ganze Welt von Zoomania schwärmt und wie er es geschafft hat eine Zielgruppe von drei Generationen abzuholen, ist es ein wenig enttäuschend, wenn Pets das eben nicht kann. Die Gags und Handlungsmuster sind sehr auf Kinder und Heranwachsende ausgelegt und machen bei weitem nicht so viel Spaß, wenn man „zu alt“ ist und ohne junge Begleitung ins Kino geht. Da kann der Film selbst oder das Studio natürlich nichts dafür, das ist eben einfach Pech, wenn die Messlatte gleich zu Jahresbeginn so hoch gelegt wurde. Nur für sich betrachtet ist Pets nämlich ein wirklich schöner und durchdachter Film, der in jedem Fall einen Kinobesuch mit der ganzen Familie wert ist.

Sina Lott, Leipzig

 

 

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