9. Juli 2018 Johannes Wolters

Hier die INDAC Kritik von Finn-Ole Mehl zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

Nach „Black Panther“ und „Avengers: Infinity War“ setzt sich mit ANT-MAN AND THE WASP der dritte Marvel-Blockbuster in Folge an die Spitze der US-amerikanischen Box-Office-Charts. Die kleinsten Helden des Marvel Cinematic Universe spielten am ersten Wochenende 76 Mio. US-Dollar ein und feiern damit einen riesigen Erfolg. In diesem Jahr ist es darüber hinaus die neunte Nummer-1-Woche für das MCU – der Siegeszug der Marvel-Blockbuster hält an!

Hier nun die INDAC Kritik von Finn-Ole Mehl zu „Ant-Man and the Wasp“:

„Ant-Man & The Wasp“ ist der 20. Film im Marvel Cinematic Universe. Im Gegensatz zum Vorgänger „Infinity War“ wird hier aber deutlich weniger Vorwissen voraugesetzt, da der titelgebende Ameisen-Mann bisher in lediglich zwei Filmen auftauchte – namentlich „Ant-Man“ und „Captain America: Civil War“.

Paul Rudd schlüpft erneut in die Rolle des Ex-Kriminellen Scott Lang aka Ant-Man und ist dabei genauso sympathisch und unterhaltsam wie zuvor. Ebenfalls erneut dabei sind Evangeline Lilly als Hope (aka Wasp), Michael Douglas als Hank Pym (aka Ex-Ant-Man) sowie Michael Peña als der redegwandte Luis. Der Cast wird diesmal unter anderem durch Michelle Pfeiffer, Hannah John-Kamen und Laurence Fishburne erweitert.
Nach dem potenziell weltverändernden und epochal inszenierten „Infinity War“ kommt „Ant-Man & The Wasp“ nun mit einem etwas überschaubareren Plot daher, der

Finn-Ole Mehl

chronologisch auch nahezu vollständig vor den Ereignissen des Vorgängers angesiedelt ist. Mit Thanos im Hinterkopf wirkt der Konflikt von „Ant-Man & The Wasp“ zeitweise fast irrelevant: Hopes Mutter soll aus dem Quantum Realm befreit werden; gleichzeitig kämpfen zwei unabhängige Gegenspieler mit unterschiedlichen Motiven um Pyms Labor. (Dieses Problem hätte meiner Meinung nach mit einem Release vor „Infinity War“ vermieden werden können.) Unabhängig von davon, ist „Ant-Man & The Wasp“ äußerst unterhaltsam. Marvel-typisch sind die Action-Sequenzen und Visual Effects technisch über jeden Zweifel erhaben. Regisseur Pexton Reed hat sehr viel Spaß dabei, mit den Möglichkeiten von Pyms Schrumpf- und Vergrößerungstechnik zu spielen – egal ob diese auf Menschen, Tiere, Gebäude oder Fahrzeuge angewandt wird.

Wer bei „Ant-Man“ gut unterhalten wurde, der wird auch mit „Ant-Man & The Wasp“ zwei Stunden lang seinen Spaß haben. Popcorn-Achterbahn-Kino mit vielen Lachern, ein bisschen Herz und nicht ganz so viel Story, dafür umso mehr genial inszenierte Set-Pieces.

Viel Spaß!

Finn-Ole Mehl, Berlin

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