13. August 2018 Johannes Wolters

Hier die INDAC Kritik von Marc Lindemann zu Christopher McQuarries „Mission: Impossible FALLOUT“

Mission: Impossible – Fallout meldet sich mit dem 6 Teil der Reihe wieder zurück auf der großen Leinwand. Wie der Titel bereits erahnen lässt geht es in diesem wohl auch finalen Teil erneut um Atombomben. Mit den Cast: Tom Cruise, Rebecca , Ving Rhames, Simon Pegg, Michelle Monaghan, Alec Baldwin und Sean Harris und der Regie: Christopher McQuarrie ist das Team um IMF Agenten Ethan Hunt ziemlich komplett aus dem Vorgänger vertreten und harmoniert sehr gut.

Nach ihrer vorübergehenden Schließung ist der IMF wieder aktiv. Die Mission: hochgefährliches, waffenfähiges Plutonium sicherzustellen, das auf dem Schwarzmarkt angeboten wird. Eine Terroristengruppe plant daraus tragbare Atombomben zu bauen. Ihr Ziel: die Welt in Chaos zu stürzen. Hunts Mission das Plutonium sicherzustellen schlägt jedoch fehl, weil er das Leben seines Teams über den Erfolg seines Auftrags stellt. Die CIA-Chefin Erica Sloane (Angela Bassett) bringt ihren berüchtigten Agenten August Walker (Henry Cavill) zur Verstärkung. Wie bereits aus den Vorgängern bekannt gibt es immer wieder ein hin und her zwischen dem Team um Ethan Hunt, dem CIA und dem Bösewichten. So werden gemachte Plänen, durch Improvisation ersetzt und lassen  am Ende wieder in einenneuen Plan erkennen. Dieses hin und her und wer die Oberhand am Ende hat ist für einige sicherlich zu viel des guten; mich hat es gut unterhalten, auch wenn im sechsten Teil mittlerweile keine Überraschungen mehr aufkommen und es für eingefleischte Fans der Reihe durchschaubar ist.

Die Effekte sind gut, ebenso die 3D-Umsetzung kann durch tolle und scharfe Popouts und gut gesetztem Fokus überzeugen; einzig die Lensflares sind in 3D nach wie vor ein Graus. Die Action-Szenen sind gut und abwechslungsreich, mit wechselnden Blickwinkeln, Schnitt und Tempowechsel gedreht. Der Sound unterstreicht die einschlagenden Schüsse, Querschläger & Explosion und gekonnt abgemischt pushed der  Theme die Action.  Einzig die Verfolgungsjagt durch den Straßenverkehr hätte mehr Details auf der Tonspur verdient.

Dieser Mission Impossible ist für mich der bessere Bond. Durch das beibehalten des Cast wurde den Charakteren die Zeit gegeben miteinander zu wachsen, wie dies auch bei den letzten 3 Bondfilmen der Fall war. Die Verbindung die sich durch das durchgemachte der vorherigen Teile ergibt kommt auch hier dem Film zu gute. Zudem sind in Mission Impossible einfach die Gimmicks vertreten die mich an vergangene Geheimagentenfilme so erfreuen. Ich will einfach Masken, elektronische Spielereien und „Agentenausrüstung“ sehen. Bleibt abzuwarten ob es einen weiteren Teil geben wird, hier wird sehr vieles aus vorherigen Teilen auf und verarbeitet und Ethan Hunt zeigt das volle Repertoire.

Beste Grüße

Marc Lindemann

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