24. Mai 2016 Johannes Wolters

„Im mittleren Bereich!“ Die INDAChs Kritik von Helena Barbie Disneys „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“

Hier mein Review, wie immer ein dickes Dankeschön für die Arbeit und die tolle Möglichkeit! Hat Spaß gemacht. Beste Grüße Helena

ALICE IM WUNDERLAND: HINTER DEN SPIEGELN

Die Fortsetzung zu Alice im Wunderland ist eine Reise für Groß und Klein, die die Zuschauer tiefer in das Wunderland hineinzieht. Um den Hutmacher von seiner Trauer um seine Familie zu retten muss Alice diesmal in die Vergangenheit von Wunderland reisen. Die Charaktere und Umgebung sind wie im Vorgänger äußerst gelungen, heben sich aber auch nicht sonderlich ab. Vor allem weil sie einfach nur da sind, und Alice das Abendteuer im Alleingang bewältigen muss. Der neue Charakter der Zeit, ist hingegen sehr eindrucksvoll und macht nicht nur optisch eine gute Figur. Auch die Handlung wirkt etwas runtergerattert und zaghaft. Zum Ende hin scheint sie fast hektisch und das Offensichtliche wird übertrieben in die Länge gezogen. Schön ist der Einblick in die Leben der Charaktere in Wunderland, da  man durch die Zeitreisen Einblicke in Schlüsselmomente deren Vergangenheit erhält. Die Motivation für die Handlungen selbst ist kaum erkennbar, die Spannungskurve bleibt durchgehend im mittleren Bereich und die Ereignisse sind absehbar. Auch die damals gruselige Atmosphäre im Wunderland hat stark abgenommen, aber dies liegt wohl dran das es seit dem Wechsel der Königinnen friedlich ist, oder der Nachfolger einfach kinderfreundlicher sein soll. Für Alice im Wunderland Fans ist es vielleicht ganz nett nochmal in die fantasievolle Welt einzutauchen, aber ein wirklich sehenswerter Nachfolger ist „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ nicht.

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