7. Oktober 2016 Johannes Wolters

KÖLN: jour fixe mit ahmad saleh So 09.10.16 BEGINN: 12 Uhr, EINLASS: 11.30 Uhr

Die Academy of Motion Pictures, Arts and Sciences in Los Angeles, die seit 1929 die Oscars verleiht, ehrt seit 1973 auch die besten Studentenfilme. Der Gewinner des Student Academy Award für den besten ausländischen Animationsfilm 2016 ist Ahmad Saleh mit seinem Abschlussfilm „Ayny“.

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1980 in Al Kaubar als Sohn palästinensischer Eltern geboren, ging Ahmad Saleh für sein Ingenieursstudium nach Palästina, die Heimat seiner Großeltern. Dort begann er Kurzgeschichten zu schreiben und sich für künstlerisches Arbeiten zu interessieren. 2007 nahm er sein Studium Digitale Medien in Bremen auf, 2013 sein Postgraduiertenstudium an der KHM mit Schwerpunkt Animation, das er in diesem Jahr mit „Ayny“ erfolgreich abgeschlossen hat.

„Ayny“ („Mein zweites Auge“) erzählt von der Stärke von Menschen, die ihre Häuser, ihre Heimat und ihre Grundrechte verloren haben. Der Film zeigt, wie sich in den palästinensischen Autonomiegebieten Anwohner um zwei bei einer Explosion verletzte Jungen kümmern und basiert auf einer tragischen Begebenheit, die Ahmad Saleh selbst vor zehn Jahren in Askar, einem der ältesten Flüchtlingslager in der Nähe der Stadt Nablus in den palästinensischen Autonomiegebieten, erlebt hat.

Im Gespräch, welches von Johannes Wolters (Leiter INDAC, Journalist) moderiert und in englischer Sprache stattfinden wird, wird uns anhand von Filmausschnitten seine prämierte Arbeit näher gebracht.

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