15. November 2022 Johannes Wolters

Die Filmdienst-Kritik zu „Der Drache meines Vaters“ von Nora Twomey [Cartoon Saloon, Netflix 2022]

Ein Junge fühlt sich, nachdem er mit seiner Mutter vom Dorf in einer Stadt gezogen ist, in der neuen Umgebung nicht wohl und leidet unter den materiellen Sorgen seiner Familie. Doch dann gelangt er mit Hilfe einer freundlichen Katze zu einer geheimnisvollen Insel, wo er bei einem Jungdrachen Hilfe zu finden hofft, aber merkt, dass die Inselbewohner ihrerseits Beistand benötigen. Ein Animationsfilm nach einem Kinderbuch-Klassiker aus den 1940er-Jahren, umgesetzt in einem prägnanten, ebenso abstrakt-grafischen wie detailversessenen 2D-Zeichentrickfilm-Stil. Kindgerecht, aber auch für Erwachsene spannend, erzählt der Film von Entwurzelung und der Konfrontation mit existenziellen Veränderungen. – Sehenswert ab 8.

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