30. April 2019 Johannes Wolters

Die INDAC Kritik von Mario Doll zu Marvels „Avengers: Endgame“

Marvel Studios' Avengers - Official Trailer
Avengers: Endgame screen grab
https://www.youtube.com/watch?v=hA6hldpSTF8&feature=youtu.be
Credit: Marvel Studios

Lediglich ein Fingerschnippen von Thanos war nötig um die Hälfte allen Lebens im Universum auszulöschen und zu Staub zerfallen zu lassen. Dank der Infinity-Steine hatte er sein Ziel (er wollte das Gleichgewicht im Universum wieder herstellen) erreicht und 50% aller Lebewesen vernichtet – nur um sich danach zufrieden zur Ruhe zu setzen. Durch den schmerzhaften Verlust von Freunden, sowie Familienmitgliedern sind die verbliebenen Avengers auseinander gebröckelt. Kein Team, kein Zusammenhalt mehr und erst recht keine Lösung in Sicht. Bis zu jenem Zeitpunkt als Scott Lang, aka Ant-Man, auftaucht mit einer These, die vlt. das Thanos-Infinity-Steine-Fingerschnipp-Problem lösen, wenn nicht sogar rückgängig machen könnte. Jetzt heißt es alle verbliebenen Avengers, sowie die Verbündeten zu mobilisieren und Thanos in einem finalen, alles entscheidenden Kampf zu schlagen. Doch auch dafür müssen erneut Opfer gebracht werden…

Eine gefühlte Ewigkeit hat das letzte, vergangene Kinojahr gedauert. Es wurde wild spekuliert, absurde Theorien wurden entwickelt, verschiedene Szenarien durchgespielt… Doch all dies ist nun vorbei! Endlich können sich die Superhelden Fans wieder im Kino versammeln, um zu sehen wie der Fingerschnipp-Cliffhanger aus „AVENGERS: INFINITY WAR“ seinen Fortgang findet. Und JA – „AVENGERS: ENDGAME“ ist der Kinofilm des Jahres! Ein Film, der bereits jetzt Rekorde purzeln lässt: Vorverkaufsrekorde, Besucherrekorde, Umsatzrekorde… vlt der künftige Anwärter auf Platz 1 der umsatzstärksten Filme aller Zeiten?! Die nächsten Wochen werden darüber entscheiden! Jedenfalls hat „AVENGERS: ENDGAME“ alles um seinem Hype gerecht zu werden! Der Film fängt direkt mit einer traurigen, nachdenklichen Szene an und wir werden wieder einmal daran erinnert, wie schmerzhaft es ist eine nahestehende Person zu verlieren. Wir erleben „unbezwingbare Superhelden und Avengers“, die vor Selbstzweifel nichts mit sich anzufangen wissen, sich hängen lassen und nicht in der Lage sind ein normales Leben zu führen. Wir sehen wie Iron Man seiner Wut auf Captain America freien Lauf lässt… und all dies ist für den Zuschauer auch absolut nachvollziehbar nach Thanos Fingerschnipp. Dann noch im ersten Drittel des Films gibt es Hoffnung für Alle. Scott Lang / Ant-Man hat eine Theorie, die evtl. alles ungeschehen machen kann und das Team wird wieder aktiviert. Klingt gut, ist es auch! Endlich sind die Avengers wieder (fast) das Team, das wir kennen! Das zweite Drittel des Films ist mein Lieblingsteil. Denn hier springen die Superhelden in Zweierteams in verschiedene Zeiten und an verschiedene Orte um die Infinity-Steine „auszuleihen“. Toller Plot und sehr gut und unterhaltsam gemacht, da die Helden sich z.B. auch selbst aus dem Weg gehen müssen! „Zurück in die Zukunft“ lässt grüßen…
Der letzte Teil des Films ist dann das, was man eigentlich in ENDGAME erwartet und worauf alles hinauslief: die finale Schlacht gegen Thanos mit dem Ziel ihn und seine Armee zu vernichten. Es ist fast schon episch zu sehen wie jeder aus der Truppe seinen mehr oder weniger großen Auftritt im Kampf gegen Thanos hat – auch wenn es beinahe wie ein „abhaken oder aneinanderreihen“ wirkt. Nun ja, ich denke anders kann man den mittlerweile unzähligen Figuren des MCU auch nicht mehr gerecht werden! Der Film hat viele schöne, große und auch traurige Momente, sowie einige wenige Schwachstellen über die ich persönlich jedoch gerne hinwegschauen kann! Insgesamt kann ich deswegen als Fazit nur von einem Superhelden-Blockbuster Film sprechen der seiner Erwartung gerecht wird und schon dabei ist gewohnte Dimensionen zu sprengen! Ich werde aktuell nichts von den Avengers vermissen, da es für mich ein toller Abschluss der vielen Filme und der letzten Jahre war! Einzig und alleine vermissen werde ich jedoch Stan Lee´s Cameo-Auftritte. Danke für alles und R.I.P.

Mario Doll

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