17. November 2016 Johannes Wolters

Herzlichen Glückwunsch an das Team um Simon Steinhorst und Hannah Lotte Stragholz zum Gewinn der Lola für den brillianten Animations-Kurzfilm „EIN AUS WEG“

Hier der Link zur Webseite des Deutschen Kurzfilmpreises mit allen Gewinnern!

Der Beitrag „Ein Aus Weg“ von Simon Steinhorst und Hannah Stragholz gewann in der Kategorie Animationsfilm. Nachhaltig beindruckt war die Jury unter anderem vom Wechsel konkreter Beschreibungen einer Gefängnissituation und abstrakten Utopien einer gestörten Gesellschaft.

Regie: Simon Steinhorst & Hannah Lotte Stragholz
Drehbuch von Max Pross & Antonio de Luca
Montage & Sounddesign von Antonio de Luca
Musik von Antonio de Luca
Produziert von Caroline Kox

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Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Jede Nominierung wird bereits mit 15.000 Euro prämiert. Für den Kurzfilmpreis in Gold gibt es jeweils 30.000 Euro, wobei die Nominierungsprämie angerechnet wird. Der Sonderpreis ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Preisgelder müssen für einen neuen Kurzfilm oder Film mit künstlerischem Rang oder seine Projektvorbereitung eingesetzt werden.

„EIN AUS WEG“ist ein animierter Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016 und dauert 20 Min.

Der Film wurde gefördert durch die FILM- UND MEDIENSTIFTUNG NRW und dem KURATORIUM JUNGER DEUTSCHER FILM

Inhalt: Alexander K’s Leben aus mehreren Perspektiven:  Seine Sicht aus der Strafgefangenschaft,  die des Kommissars aus dem  Kontext des polizeilichen Alltags und unsere aus dem Blickwinkel des Kinos.

Alex K’s life from three perspectives: his during jailtime, the viewpoint of a policeman in the light of his work and ours from the viewpoint of cinema.

LOLA: Auszeichnungen in fünf Kategorien

Der Deutsche Kurzfilmpreis wurde 1956 zum ersten Mal vergeben. Seitdem hat er zahlreiche Veränderungen und Aufwertungen erfahren.

Eine erste grundlegende Reform des Preisreglements erfolgte im Jahr 2000: Um die Bedeutung des Kurzfilms für das Filmschaffen in Deutschland zu unterstreichen und ihn enger an das Kino zu binden, wurde der Deutsche Kurzfilmpreis in Gold und Silber seitdem nicht nur in einer, sondern in zwei Längenkategorien (bis sieben Minuten Vorführdauer und mehr als 7 bis 30 Minuten Vorführdauer) vergeben und die Preissumme erhöht.

Im Jahr 2002 ist das Reglement des Deutschen Kurzfilmpreises grundlegend neu gestaltet worden. Für Spielfilme, Animations-/Experimentalfilme und Dokumentarfilme wurden jeweils eigene Preiskategorien eingeführt und die Zahl der Nominierungen sowie der Filmpreise in Gold erhöht. Außerdem wurde die Zulassung des Trägermaterials von 16 und 35 mm Kopien auf DigiBeta und BetaSP erweitert und ein fakultativer Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten eingeführt.

Durch die Teilung der Kategorie „Animations- / Experimentalfilm“ sind jeweils eigene Preise für Animationsfilme und Experimentalfilme entstanden. Seit 2012 können in beiden Kategorien auch jeweils 2 Filme nominiert werden.

Eine hohe internationale Aufwertung erfuhr der Deutsche Kurzfilmpreis 2015: Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences beschloss, dass sich die Gewinner in den Kategorien „Spielfilm“ und „Animationsfilm“ automatisch für das Auswahlverfahren des „Kurzfilm-Oscars“ qualifizieren.

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